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Lipödem Behandlung in Karlsruhe


Fakten zur Lipödem-Op

Behandlungsdauer:1 - 1,5 Stunden
Betäubung:örtliche Betäubung oder Vollnarkose
Nachbehandlung:Kompressionskleidung für 4 - 6 Wochen, ggf. Lymphdrainage
Klinikaufenthalt:ambulant oder 1 - 2 Nächte stationär
Fadenzug:nach 10 Tagen
Gesellschaftsfähigkeit:nach 1 - 2 Tagen
Kosten:ab 2.000 €

Wenn sich an den Beinen hartnäckige Fettdepots halten, kann ein Lipödem dahinterstecken. Bei dieser Erkrankung bildet sich krankhaftes Fettgewebe im Bereich der Oberschenkel und Hüften. Je nach Ausprägung und Krankheitsverlauf können auch die Oberarme, Unterschenkel oder andere Körperregionen betroffen sein.

Das Lipödem tritt fast ausschließlich bei Frauen auf. Für die Betroffenen ist die Erkrankung sehr belastend, da sich trotz Sport und gesunder Ernährung keine Besserung einstellt. Auch konservative Therapien wie eine Lymphdrainage oder eine Kompressionstherapie zeigen nur dann Wirkung, wenn sie ein Leben lang fortgeführt werden.

Mit einer Fettabsaugung lässt sich das krankhafte Fettgewebe jedoch dauerhaft entfernen. In unserer Praxis in Karlsruhe führen wir die Lipödem-OP ambulant oder im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes durch. Selbst größere Mengen an Fettgewebe können wir auf diese Weise sicher entfernen.

Haufig gestellte Fragen zum Lipödem

Die Unterscheidung zwischen gesundem Fettgewebe und einem Lipödem ist nicht immer einfach. Die Diagnose sollte daher von einem erfahrenen Facharzt vorgenommen werden. Typische Anzeichen sind Spannungen, Schmerzen und Erschöpfungssymptome im Bereich der Beine. Die Betroffenen neigen häufig zu Blutergüssen und Besenreisern.

An den Beinen und seltener an den Armen kommt es zu symmetrischen Fettansammlungen. Besonders typisch für ein Lipödem sind die sogenannten Reiterhosen. Die Haut ist weich, aber knotig und weist bei den meisten Betroffenen eine Orangenhaut-Struktur auf. Häufig schwellen die Beine im Laufe des Tages an und neigen zu Druck- und Berührungsschmerzen.

Das Lipödem tritt fast ausschließlich bei Frauen auf. Man vermutet, dass bei der Entstehung sowohl genetische als auch hormonelle Faktoren eine Rolle spielen. Häufig beginnt die Erkrankung bereits in der Pubertät. Bei anderen Betroffenen entwickelt sich das Lipödem während der Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder in Zusammenhang mit anderen hormonellen Veränderungen.

Das Lipödem kann auch konservativ behandelt werden. Dies geschieht meist im Rahmen einer sogenannten komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE). Diese Behandlungsform kombiniert Lymphdrainage, Kompression, Bewegungstherapie und Hautpflege. Sie hat allerdings den Nachteil, dass sie ein Leben lang angewandt werden muss. Ein Lipödem ist mit konservativen Methoden derzeit nicht heilbar.

Nach der Lipödem-OP sollten Sie eine körperliche Schonzeit von etwa 3 - 6 Wochen einplanen. Ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen können Sie schon nach wenigen Tagen wieder nachgehen.

Einmal abgesaugte Fettzellen wachsen nicht mehr nach. Daher ist nicht mit einem erneuten Auftreten des Lipödems zu rechnen.

In der Regel werden die Kosten für eine Lipödem-Fettabsaugung nicht übernommen. Nach derzeitigem Stand beschränkt sich die Kostenübernahme auf die konservativen Behandlungsformen.

Was versteht man unter einem Lipödem?

Das Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung mit chronischem Verlauf. Bei den Betroffenen kommt es zu einer krankhaften Vermehrung des Unterhautfettgewebes. Dies äußert sich meist in Form von symmetrischen Fettansammlungen im Bereich von Gesäß und Oberschenkeln, den sogenannten Reiterhosen. Im weiteren Krankheitsverlauf können auch die Arme oder Unterschenkel betroffen sein.

Auf den ersten Blick lässt sich ein Lipödem nicht immer von gewöhnlichen Fettpolstern unterscheiden. Charakteristisch ist eine gleichzeitige Berührungs- und Schmerzempfindlichkeit der Beine. Meist neigen diese auch zu Blutergüssen und Ödemen. Betroffen sind praktisch ausschließlich Frauen, darunter auch Patientinnen mit einer ansonsten eher schlanken Körperform.

Die genauen Ursachen für ein Lipödem sind bislang nicht vollständig geklärt. Man vermutet jedoch, dass hormonelle und genetische Faktoren eine Rolle spielen. Häufig tritt das Lipödem familiär gehäuft auf. Auch hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaft, Wechseljahre oder Pubertät können die Entstehung eines Lipödems begünstigen.

Wie läuft die Behandlung eines Lipödems ab?

Die Behandlung eines Lipödems kann konservativ oder chirurgisch in unserer Praxis in Karlsruhe erfolgen. Die konservative Lipödem-Behandlung erfolgt meist im Rahmen einer sogenannten komplexen physikalischen Therapie (KPE). Diese Therapieform beinhaltet Lymphdrainage, Kompressionstherapie, Bewegungstherapie und eine angepasste Hautpflege. Ziel der Behandlung ist es, die Ausprägung des Lipödems zu reduzieren und einem weiteren Fortschreiten vorzubeugen.

Heilen lässt sich das Lipödem dadurch jedoch nicht. Das bedeutet, dass die konservativen Maßnahmen ein Leben lang weitergeführt werden müssen.

Dr. Weihrauch in Karlsruhe behandelt das Lipödem in den meisten Fällen mittels einer Fettabsaugung. Hierbei werden die krankhaften Fettzellen dauerhaft entfernt. Da einmal entnommenes Fettgewebe nicht wieder nachwächst, können wir mit dieser Methode dauerhafte Ergebnisse erzielen.

Der Behandlungsablauf entspricht dem einer klassischen Fettabsaugung. Dr. Weihrauch führt zunächst ein persönliches Beratungsgespräch mit Ihnen und informiert Sie über die Vor- und Nachteile sowie die Risiken einer Fettabsaugung. Falls Sie sich für eine Lipödem-OP entscheiden, wird der weitere Ablauf zusammen mit Ihnen im Detail geplant.

Die Operation selbst dauert rund eine Stunde und wird nach Möglichkeit ambulant durchgeführt. Dr. Weihrauch zeichnet die Behandlungsareale vor der Operation auf der Haut vor und informiert Sie nochmals über alle Details des Eingriffs. Nach dem Einleiten der Narkose wird zunächst eine spezielle Flüssigkeit in die betreffenden Areale injiziert. Diese Flüssigkeit lockert die Fettzellen, sodass diese im nächsten Schritt kontrolliert abgesaugt werden können. Großflächige Hautschnitte sind für den Eingriff nicht erforderlich.

Nach der Lipödem Fettabsaugung erhalten Sie eine spezielle Kompressionshose angelegt, die Sie in den folgenden Wochen ständig tragen sollten. Sie optimiert das OP-Ergebnis und trägt dazu bei, Schwellungen nach dem Eingriff zu reduzieren. Nach einer kurzen Erholungsphase dürfen Sie unsere Karlsruher Praxis bereits wieder verlassen und die Regeneration zu Hause fortsetzen.

Was ist nach der Operation zu beachten?

Nach der Lipödem-OP ist es wichtig, dass Sie sich einige Wochen lang körperlich schonen. Außerdem sollten Sie die Kompressionswäsche für mindestens 4 - 6 Wochen gewissenhaft tragen. Am zweiten Tag nach der Fettabsaugung dürfen Sie bereits wieder duschen.

Das Behandlungsergebnis wird von Dr. Weihrauch in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Kurz nach dem Eingriff können die behandelten Areale noch geschwollen sein. Die Schwellungen sollten jedoch innerhalb der folgenden Wochen von selbst abklingen. Bis das endgültige Behandlungsergebnis erreicht ist, müssen Sie etwa 3 - 6 Monate einplanen. In unserer Praxis in Karlsruhe sind wir auch nach der Operation jederzeit gerne für Sie da, falls Sie Fragen zum Heilungsverlauf haben.

Kontaktieren Sie uns

Sie haben Fragen zur Lipödem Behandlung in Karlsruhe? Das genaue Vorgehen und die individuelle Therapie kann im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs gerne erfolgen. Kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 0721 982 796 15. Wir sind gerne für Sie da!

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