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Handchirurgie in Karlsruhe


Ob im Beruf, beim Sport oder im Haushalt: Viele alltägliche Handgriffe erfordern die Koordination und Beweglichkeit unserer Hände. Wenn diese Beweglichkeit krankheitsbedingt nachlässt, bedeutet das für die Betroffenen oft eine erhebliche Einschränkung in allen Lebensbereichen.

Viele Erkrankungen der Finger und Hände können wir jedoch im Rahmen der Handchirurgie nachhaltig behandeln. Ein Beispiel hierfür sind die sogenannten Nervenkompressionssyndrome, bei denen einzelne Nerven eingeengt werden. Auch die Dupuytren-Erkrankung, eine Bindegewebserkrankung, lässt sich chirurgisch behandeln.

Als qualifizierter Handchirurg ist Dr. med. Marc Weihrauch Ihr Facharzt für Handchirurgie in Karlsruhe. Dr. Weihrauch verfügt über langjährige Erfahrung mit komplexen Handoperationen. Neben Erkrankungen der Nerven und Sehen steht Ihnen Dr. Weihrauch auch bei anderen Krankheitsbildern der Hände als Ansprechpartner zur Seite. Vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Termin, um sich persönlich von Dr. Weihrauch in Karlsruhe beraten zu lassen.

Welche Behandlungen umfasst die Handchirurgie?

Im Rahmen der Handchirurgie behandeln wir in Karlsruhe vor allem Nervenkompressionssyndrome wie das Karpaltunnelsyndrom oder das Sulcus-Ulnaris-Syndrom (Kubitaltunnel- Syndrom Bei diesen Erkrankungen liegt eine Einengung einzelner Nerven vor, die im Zuge einer Operation behoben wird.

Auch die Dupuytren-Erkrankung kann operativ behandelt werden. Die Erkrankung zeichnet sich durch gutartige bindegewebige Wucherungen aus. Ziel der Operation ist es, die verhärteten Stränge und Knoten möglichst vollständig zu entfernen.

Weitere Anwendungsgebiete der Handchirurgie sind:

  • Schnellender Finger oder Schnappfinger
  • Tendovaginitis de Quervain
  • Ganglien an Fingern oder Handgelenk
  • Behandlung frischer und nicht-verheilter  Knochenbrüche (Pseudarthrosen)
  • Verletzung von Nerven, Senen, Gefäßen
  • Rhizarthrose (Daumensattelgelenksarthrose)
  • Skidaumen
  • Motorische Ersatzoperationen bei Lähmungen einzelner Nerven:
  • z. B. Radialisersatzoperation bei Lähmung der Finger- und Handgelenksstrecker
  • Zancolli- Operation bei Verletzung des Ulnaris
  • M. indicis proprius-Transfer bei Verletzung der Daumenstrecksehne
  • Rettungsoperationen am Handgelenk bei Arthrosebildung
  • Versteifungsoperationen

Gerne beraten wir Sie in Karlsruhe persönlich, ob eine chirurgische Behandlung in Ihrem Fall infrage kommt.

Wie läuft eine handchirurgische Behandlung ab?

Je nach Beschwerdebild ist zunächst eine neurologische Untersuchung erforderlich. So kann der Neurologe etwa bei Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom feststellen, ob tatsächlich eine Einengung der Nerven vorliegt. Bei einem positiven Befund plant Dr. Weihrauch den weiteren Behandlungsablauf gemeinsam mit Ihnen.

Die Operation selbst erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung oder gegebenenfalls in Vollnarkose. Im Fall eines Nervenkompressionssyndroms wird die bestehende Einengung behutsam gelöst, um den Druck vom betroffenen Nerven zu nehmen. Bei der Dupuytren-Erkrankung ist eine filigrane Operation unter Lupenbrillenvergrößerung erforderlich. Ziel der Operation ist die vollständige Entfernung der bindegewebigen Wucherungen, ohne dabei die umgebenden Gefäße und Nerven zu verletzen.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Die handchirurgische Behandlung erfordert von Ihrer Seite keine aufwendige Nachsorge. Sie sollten die Hand jedoch für einige Wochen schonen und ohne Belastung vorsichtig bewegen. Je nach Befund kann zusätzlich eine Handtherapie erforderlich sein. Wie genau die Nachsorge in Ihrem Fall aussieht, bespricht Dr. Weihrauch mit Ihnen im persönlichen Gespräch.

Nervenkompressionssyndrome(z.B. Karpaltunnelsyndrom, Sulcus Ulnaris Syndrom)

Fakten zur Behandlung von Nervenkompressionssyndromen

Behandlungsmethoden:operative Dekompression und Lösung des eingeengten Nerven
Behandlungsdauer:ca. 10 Minuten
Betäubung:Lokalanästhesie bzw. Vollnarkose (Sulcus ulnaris)
Nachbehandlung:vorsichtiges Bewegen und Schonung der Hand für 2 - 3 Wochen
Fadenzug:nach 14 Tagen
Gesellschaftsfähigkeit:sofort
Kosten:medizinisch indizierter Eingriff

Häufig gestellte Fragen zum Karpartunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom äußert sich durch nächtliches Kribbeln und Schmerzen im Daumen, Zeige- und Mittelfinger. Auch der Ringfinger kann betroffen sein. Im weiteren Krankheitsverlauf können Taubheitsgefühle oder Schmerzen beim Greifen auftreten. Die Muskeln im Daumenballen können verschmächtigen.

Beim Karpaltunnelsyndrom wird der sogenannte Mittelnerv komprimiert. Dieser Nerv ist verantwortlich für die Sensibilität von Daumen, Zeige- und Mittelfinger und zum Teil auch des Ringfingers. Außerdem steuert er bestimmte Muskeln in der Hand.

Der Mittelnerv verläuft durch eine Engstelle, den Karpaltunnel oder Karpalkanal. Beim Karpaltunnelsyndrom ist dieser Kanal zu eng. Der Nerv wird eingeklemmt und kann seine Funktion nicht mehr ordnungsgemäß ausführen. Es kommt zu den typischen Beschwerden und im schlimmsten Fall zu bleibenden Schäden am Nerv.

Für die Diagnose eines Karpaltunnelsyndroms ist eine neurologische Untersuchung erforderlich. Neben der äußerlichen Untersuchung der Hand misst der Neurologe unter anderem die Nervenleitgeschwindigkeit. Mit diesem Verfahren kann er feststellen, ob bereits eine Schädigung des Nerven vorliegt.

Bei leichten Beschwerden ist auch eine konservative Behandlung mit Kortison möglich. Die Kortisontherapie wirkt entzündungshemmend, sollte jedoch nur für einen begrenzten Zeitraum angewandt werden. Gegebenenfalls verordnet der Arzt auch eine Handgelenksschiene, um die Hand über Nacht ruhigzustellen. Bei anhaltenden Beschwerden kommt aber in der Regel nur eine Operation infrage.

Wie jede Operation bergen auch handchirurgische Eingriffe ein allgemeines OP-Risiko. In seltenen Fällen kann es etwa zu Infektionen oder Wundheilungsstörungen kommen. Bei einer fortgeschrittenen Schädigung des Nerven können auch nach der Operation noch Beschwerden auftreten. Die meisten Patienten sind jedoch nach dem Eingriff beschwerdefrei.

Dupuytren-Erkrankung

Fakten zur Behandlung der Dupuytren-Erkrankung

Behandlungsmethoden:operative Strangresektion und Lösen von Verwachsungen
Behandlungsdauer:ca. 1 Stunde
Betäubung:Lokalanästhesie, Plexusanästhesie oder Vollnarkose
Nachbehandlung:Bewegen der Hand ohne Belastung, Schonung, eventuell Handtherapie notwendig
Gesellschaftsfähigkeit:sofort
Kosten:medizinisch indizierter Eingriff

Häufig gestellte Fragen zur Dupuytren-Erkrankung

Die Dupuytren-Krankheit, Morbus Dupuytren oder Dupuytrensche Erkrankung ist eine gutartige Erkrankung. Die Bindegewebsfasern der Handinnenflächen und Finger sind bei den Betroffenen krankhaft verändert. Es kommt zu Wucherungen und strangartigen Verdickungen, sowie zur Verkürzung der Stränge, die die Beweglichkeit einschränken.

Die Ursachen der Dupuytren-Erkrankung sind bislang nicht vollständig geklärt. Man vermutet, dass genetische Faktoren bei der Entstehung eine Rolle spielen. Auch Verletzungen, Diabetes, Epilepsie und starker Alkoholkonsum scheinen die Erkrankung zu begünstigen. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Mit zunehmendem Alter steigt das Erkrankungsrisiko.

Die Erkrankung beginnt meist in den Handinnenflächen und setzt sich in Richtung der Klein- und Ringfinger fort. Es können aber auch andere Bereiche der Hand betroffen sein. Typisch sind knotige oder strangartige Verhärtungen, die im Laufe der Zeit zunehmen und die Beweglichkeit der Hand stark einschränken können.

In einem frühen Stadium kann Morbus Dupuytren auch konservativ behandelt werden. Relativ neue Therapieformen sind etwa die Kollagenasebehandlung und die Nadelfasziotomie. Ziel dieser Methoden ist es, die verhärteten Kollagenstränge durch Injektionen oder Nadelstiche zu schwächen. Gelegentlich wird Morbus Dupuytren auch durch Bestrahlung behandelt.

Da der Morbus Dupuytren nicht selten wiederkehrt, wird eine Operation nur bei Schmerzen oder größeren Bewegungseinschränkung empfohlen. Falls lediglich eine Verhärtung ohne weitere Beschwerden vorliegt, sollte diese engmaschig überwacht werden.

Die Operation bei Morbus Dupuytren ist ein medizinisch indizierter Eingriff, der von den Krankenkassen in aller Regel vollständig übernommen wird.

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