Handchirurgie

Dr. med. Marc Weihrauch verfügt über die Zusatzbezeichnung Handchirurgie. Durch eine fundierte Ausbildung auf höchstem Niveau und seine langjährige Erfahrung ist Dr. med. Marc Weihrauch ein anerkannter Experte auf diesem Gebiet.


Nervenkompressionssyndrome (z. B. Karpaltunnelsyndrom, Sulcus ulnaris Syndrom)

Das Karpaltunnelsyndrom stellt das häufigste periphere Nervenkompressionssyndrom am menschlichen Körper dar. Häufig berichten die betroffenen Patienten über (nächtliches) Kribbeln und Schmerzen in Daumen, Zeige- und Mittelfinger, sowie teilweise im Ringfinger. Mit zunehmender Dauer zeigt sich eine Verschmächtigung des Daumenballens, sowie ein Taubheitsgefühl der betroffenen Finger.

Vor einer operativen Therapie sollte eine neurologische Untersuchung erfolgen. Zur Sicherung der Diagnose und zur Verlaufsbeurteilung sollt eine Nervenleitgeschwindigkeitsmessung erfolgen.

Bestätigt sich in der neurologischen Untersuchung eine Einegung des Nerven am Handgelenk, wird durch eine „kleine“ Operation ein komprimierendes Band durchtrennt, und damit der Nerv vom dauerhaften Druck befreit.

Ähnlich dem Karpaltunnelsyndrom gibt es an anderer Lokalisation ebenfalls Engstellen, an denen Nerven komprimiert werden können, wie z. B. der Ulnarisnerv am Ellbogen.

Auch hier sollte bei Verdacht vor der handchirurgischen Vorstellung eine neurologische Untersuchung erfolgen.

Dauer: 15 min.
Anästhesie: Lokalanästhesie
Nachbehandlung: Schonung der Hand und Hochlagerung für einige Tage.


Dupuytren-Erkrankung

Der Dupuytren-Erkrankung liegt eine gutartige bindegewebige Wucherung mit sich zusammenziehender Strangbildung an Hohlhand und Fingern vor. Häufiger als Frauen sind Männer im fortgeschrittenen Alter betroffen. Meist beginngt die Erkrankung in der Hohlhand und zieht auf Klein- und Ringfinger. Aber auch andere Stellen an der Hand können betroffen sein und mit zunehmendem Maße die Beweglichkeit der Hand einschränken.

Bei fortgeschrittenen Stadien (inkomplette Streckbarkeit der Finger und Knotenbildung) wird in der Karlsruher Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie eine Entfernung der Stränge und Knoten unter der Haut vorgenommen. Dies stellt eine filigrane Operation unter Lupenbrillenvergrößerung dar, bei der die Stränge und Knoten komplett entfernt werden. Die Schwierigkeit dabei besteht im sicheren Schonen von umgebenden kleinsten Gefäßen und Nerven.

Da selbst bei bester Technik in ca. 15% der Fälle diese Erkrankung wiederauftreten kann, wird nur bei Bewegungseisnchränkungen oder Schmerzen operiert. Eine bloße Verhärtung wird nicht operiert, sondern engmaschig überwacht.

Dauer: 1-1,5 Stunden
Anästhesie: Regionaanästhesie oder Vollnarkose
Nachbehandlung: Schonung der Hand und Hochlagerung für 10-14 Tage


Weitere häufig auftretende Krankheitsbilder:

  • Schnellender Finger oder Schnappfinger
  • Tendovaginitis de Quervain
  • Ganglien an Fingern oder Handgelenk
  • Behandlung frischer und nicht-verheilter  Knochenbrüche (Pseudarthrosen)
  • Verletzung von Nerven, Sehen, Gefäßen
  • Rhizarthrose (Daumensattelgelenksarthrose)
  • Skidaumen
  • Motorische Ersatzoperationen bei Lähmungen einzelner Nerven:
    z. B. Radialisersatzoperation bei Lähmung der Finger- und Handgelenksstrecker
    Zancolli- Operation bei Verletzung des Ulnaris
    M. indicis proprius-Transfer bei Verletzung der Daumenstrecksehne
  • Rettungsoperationen am Handgelenk bei Arthrosebildung
  • Versteifungsoperationenen

Kontakt

Praxis für Plastische Chirurgie,
Ästhetische Chirurgie & Handchirurgie

Diakonissenstr. 28
D-76199 Karlsruhe

Telefon: 0721 - 889 3520
Telefax: 0721 - 889 3530
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